Über die sich schleichend ausbreitende g e i s t i g e ARMUT verschwendet kaum einer l ö s u n g s o r i e n t i e r t e GEDANKEN. Vor allem nicht diejenigen, die täglich den NÄHRBODEN dafür aufs Neue bereiten.
>Restaurant des Herzens< – Beleg für Nächstenliebe oder politisches Versagen? In einem der reichsten Länder der Erde ist es leider schon Tradition geworden, dass gewählte Politiker gerne, – in der Öffentlichkeit Punkte sammelnd -, in ihrer Freizeit für ein paar Stunden als engagierte Helfer an einer von Ehrenamtlichen eingerichteten “Tafel“ auftreten. Soll damit Nächstenliebe demonstriert werden, um politisches Versagen zu verdecken? Es ist doch wohl Aufgabe der Verantwortlichen in den Parlamenten und Landeskabinetten, mit ihren Entscheidungen dafür Sorge zu tragen, dass die steigende Armut in der Gesellschaft auf ein erkennbares Minimum reduziert wird. ___ P. Achim Tettschlag, Erfurt +++
“Wir kaschieren nichts so gut wie unsere DEFIZITE.“ [E. K.]
In einem der reichsten LÄNDER bereitet man ein PROGRAMM zur Beseitigung der WOHNUNGSLOSIGKEIT vor. Wie halbherzig ist das denn ! Ein PROGRAMM zur BESEITIGUNG der ARMUT wäre doch eigentlich dringlicher vonnöten, um die unmenschliche OBDACHLOSIGKEIT ein für allemal beseitigen zu können.
Nr. 251
“ARMUT meint mehr als BESITZLOSIGKEIT. ARMUT heißt: nicht haben, nicht sein, nicht können, nicht dürfen.“ [E. K.]
Von meinen wiederholten BEOBACHTUNGEN ausgehend, habe ich zu diesem SACHVERHALT eine klare AUFFASSUNG, die ich der REDAKTION unserer REGIONALPRESSE mitgeteilt habe:
Ein nachdenklich stimmender Zustand an den Schulen unseres Landes
Es ist schon eine emotional wirkende Pressenotiz, dass nicht wenige Kinder täglich morgens ihr Elternhaus ohne ein Pausenbrot verlassen. Der Verweis auf Armut der Eltern ist aber meines Erachtens nur die halbe Wahrheit; eine Überforderung insbesondere Alleinerziehender jedenfalls wäre hier als ein weiterer schwerwiegender Grund anzuführen. Staatlicherseits verlässt man sich auf die ehrenamtlich organisierte Abmilderung dieses unverhältnismäßigen Zustandes. Die Unverhältnismäßigkeit sehe ich zum Beispiel in einer beobachteten Tatsache, dass immer am Jahresende einmalig genug Geld für Böller und Feuerwerk statt auf Dauer für eine volle Brotbüchse vorhanden ist. Die Vorbereitung auf das Leben der Heranwachsenden beginnt in der Schule und wird nur für diese von Nutzen sein, wenn Schule und Elternhaus gemeinsam und harmonisch diese Aufgabe vom ersten Tag an angehen. __ P. Achim Tettschlag, Erfurt ***
“Das ELTERN- und GROßELTERNWOHL wird fälschlicherweise oft mit dem KINDESWOHL verwechselt.“ [H. G.]
Mein Pfarrer lehrte mich: > FRIEDEN schaffen ohne WAFFEN < * Der BUNDESPRÄSIDENT fordert trotz steigender ARMUT hierzulande von der KIRCHE heute ein > BEKENNTNIS zu mehr WAFFEN < *
Der STAAT und die Institution KIRCHE – beide ergänzen sich einvernehmlich. Dieser KIRCHENTAG ist das verlängerte SPRACHROHR der AMPELKOALITION. Die schon altbekannten REDNER bei den verschiedensten POLIT-TALK-SHOWS, die bereits das VERTRAUEN der SENDER des ÖRR genießen, geben sich ein unwidersprochenes STELLDICHEIN.