VERANTWORTUNG ( 32 - 221 )
Die VERANTWORTUNG
für sich selbst
ist die WURZEL
jeder VERANTWORTUNG.
Doch
wenn alle für alles
verantwortlich sind,
ist in Wahrheit
niemand verantwortlich.
Aber
wir sind nicht nur
verantwortlich
für das, was wir tun,
sondern auch
für das, was wir nicht tun ...
oder nicht getan haben!
G E F Ü H L E ( 30 - 210 )
Es ist schwerer,
G E F Ü H L E;
die man hat, zu verbergen,
als solche,
die man nicht hat, zu heucheln.
Deshalb
machen wir immer einen FEHLER:
Wir investieren GEFÜHLE,
statt sie zu verschenken.
So ist es auch zu verstehen, dass
ein KUSS wie jeder KUSS ist,
aber die LIEBENDEN werden
trotzdem nicht müde!
Da kann man nachvollziehen, dass
TREUE nicht unmöglich ist;
aber wirklich anstrengend!
So erkennt man den unrichtigen Gedanken,
dass
wer nicht eifersüchtig ist,
liebt nicht!
Folgerichtig
heißt LIEBEN,
einen anderen MENSCHEN
so sehen zu können
wie GOTT ihn gemeint hat.
So wird das GEFÜHL
LIEBE das einzige,
das wächst,
indem wir es verschwenden ...
Gibt es ein noch schöneres GEFÜHL?
ERINNERUNGSSTRESS ( 29 - 204 )
DIEJENIGEN,
die immer davon reden,
dass
wir alle in einem BOOT sitzen,
sind meistens
diejenigen,
die sich rudern lassen ...
Noch nicht gemerkt?
Dann wohl gehörst Du zu denjenigen, die da meinen:
WER will haben gute RUH,
der höre, seh, und schweig dazu!
Doch bedenke,
wenn man seine RUHE
nicht in sich findet,
ist es zwecklos,
sie anderenorts zu suchen,
weil das viel innere Kraft kostet, da
das VERGESSEN
oft schwerer ist als
das ERINNERN!
Aber auch das Erinnern hat seine Tücken:
Man will sich an Vieles erinnern können ...
Man kann sich an einiges erinnern wollen ...
Man muss sich bedingt auch erinnern können ...
ABER:
Man muss sich nicht in jedem Falle erinnern wollen ...
[42. Gedanke v. 24.09.08 aus PachTs SEELENSCHWINGUNGEN]Wer die Wahl hat, hat auch die Qual!
VISIONEN ( 28 - 203 )
Meist sind TRÄUME
ein fluchtartiges Verlassen
der realen WELT ...
VISIONEN
dagegen ebnen den WEG
zur REALITÄT ...
formulierte ich vor einigen Monaten.
Habe ich nun doch recht?
Die VISIONÄRE von gestern
sind
die REALISTEN von heute,
sagen jetzt einige Zeitgenossen, doch
das MERKWÜRDIGSTE
an der ZUKUNFT
ist die VORSTELLUNG,
dass man unsere Zeit
" die gute alte ZEIT "
nennen wird ...
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MENSCH ( 27 - 202 )
Ein MENSCH irrt
in den entscheidenden DINGEN
seines LEBENS
entweder immer oder nie.
Ungeachtet dessen aber
beantwortet man
als denkender MENSCH
n i c h t
dieselbe FRAGE
ein ganzes LEBEN lang gleich!
Die Erfahrung offensichtlich lehrt auch, dass
es nicht
die wahre NATUR des MENSCHEN ist,
rastlos und unzufrieden zu sein.
Doch
was nicht im MENSCHEN ist,
kommt auch nicht von außen
in ihn hinein ...
Dennoch:
Es gibt unter den MENSCHEN
mehr KOPIEN als ORIGINALE!
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SEELE( 26 - 200 )
WORTE
sind der SEELE
BILD.
Das bejahe ich und füge
diesem Gedanken hinzu, dass
die SEELE
sich von dem ernährt,
worüber sie sich freut.
Das schließt nicht aus, dass
jedes UNANGENHEME
auch sein GUTES hat,
auch wenn zeitweise
ein ÄRGERNIS
die SINNE täuscht,
den GEIST verwirrt und
der ERKENNTNIS REINHEIT trübt.
So ausschließlich
ist es die TIEFE,
aus der ein WORT kommen muss,
wenn es wiegen soll!
So bleibt es auch künftig dabei:
Glücklich allein
ist die SEELE,
die liebt ...
und bedenke stets,
den LEIB
können sie allemal töten,
doch die SEELE nicht!
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DENKEN und SCHREIBEN ( 25 - 198 )
Ein SCHREIBER muss
in seiner eigenen WELT zu Hause sein,
denn erst
in und aus der eigenen WELT
kann man wirklich schreiben
... und
je älter
ich werde,
desto neugieriger
werde ich!
Eines habe ich jedenfalls
mit dem bewussten DENKEN und
klaren SCHREIBEN sehr schnell begriffen:
Nur ERFAHRUNG
kann ERFAHRUNG
aufheben ...
und
wer nicht
auf seine WEISE denkt,
denkt überhaupt nicht!
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DAS-SICH-FINDEN ( 24 - 195 )
Den MENSCHEN
erregen nicht die DINGE selbst,
sondern seine SICHT der DINGE,
... und so war es schon immer
und bei jedem:
Vor
dem FINDEN
steht
das SUCHEN.
Dabei
gibt es nur eine SITUATION,
in der es keinen SINN hat,
sich GEDANKEN um sein LEBEN zu machen;
nämlich:
Wenn man schon tot ist!
Man sollte sich niemals entmutigen lassen,
wenn
in der JUGEND
die ERFAHRUNG schmerzt,
da diese
im ALTER
sich dann als WEISHEIT brüstet!
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KOMMUNIKATIONSPROBLEM ( 23 - 189 )
Die erste LEKTION,
die das LESEN lehrt,
ist,
mit sich allein sein können.
Doch
der MENSCH
muss erzählen.
Sonst wird er
hart und verkümmert.
Das ist die eine Seite der Medaille.
Die andere ist das
ZUHÖREN -
ein Feld zur Betätigung
in der NÄCHSTENLIEBE,
das folglich nur klappt, wenn einer da ist,
der dem ERZÄHLEN auch geistig folgen
kann und will.
Doch allzu oft erlebt man
den lähmenden Tatbestand:
Was geht mich das UNGLÜCK
meines NACHBARN an -
er hat ja auch sein GLÜCK
nicht mit mir geteilt!
Aus eigenem ERLEBEN allerdings
stelle ich hier fest:
Manchmal redet man -
und wird falsch verstanden ...
Manchmal hört man zu -
und versteht nichts ...
Manchmal schreibt man klar -
und wird anderweitig gedeutet ...
Manchmal schweigt man -
und wird dennoch zitiert!
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ERFAHRUNGEN mit der ZEIT ( 22 - 187 )
Mögest du dir die ZEIT nehmen,
die stillen WUNDER zu feiern,
die in der lauten WELT
keine BEWUNDERER haben.
Diesbezüglich
warte nie,
bis du ZEIT hast!
Gerade zum und
nach dem Osterfest wird
die FRAGE,
ob es ein LEBEN
nach dem TODE gibt,
drängender.
Wenn staatlicherseits
die ARBEITSZEIT
deutlich über den TOD hinaus
verlängert werden soll!
ÜBRIGENS schon mal gemerkt:
Die LEUTE,
die niemals ZEIT haben,
tun am wenigsten ...
aber
was sie nicht tun,
tut die ZEIT!
F A Z I T:
Es ist nicht wenig ZEIT,
was wir haben,
sondern es ist viel,
was wir nicht nützen ...
und somit bleibt es auch in Zukunft dabei:
JUGEND und verlorene ZEIT
kommt nicht wieder in EWIGKEIT!
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