“VERSTÄNDNISLOSE verwechseln SCHÖNHEITSSINN mit EITELKEIT.“ [H.v. W.]
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^ A l l e n ständigenBESUCHERN und auch zufälligenGÄSTEN meiner Website wünsche ich ein erholsames WOCHENENDE und einen gesundenSTART in die neueKALENDERWOCHE. °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Der stolze Thüringer LÖWE ist politisch angeschlagen !Nr.195 * Was sich gestern bei der konstituierendenSitzung im Thüringer Landtags abgespielt hat, ist mehr als ein Trauerspiel. * Vgl. auch – http://www.vera-lengsfeld.de
Die “Zürcher ZEITUNG“ kommentiert wie folgt:
„Das Schauspiel im Erfurter Landtag war unwürdig, und die begleitende Berichterstattung war teilweise so intoniert, als ob es Treutler gewesen sei, der gegen die demokratische Ordnung verstoßen habe …
Dabei liegt es eigentlich auf der Hand: Die AfD hat die Wahl gewonnen. Die CDU könnte mit ihr eine bequeme Mehrheit haben, wenn sie sich nicht – erstens – in ihrer Brandmauer eingemauert und wenn sie – zweitens – einen weniger machtversessenen Kandidaten hätte. Ihr Spitzenmann Mario Voigt will um jeden Preis selbst Ministerpräsident werden … Treutler wurde daran gehindert, seine Eröffnungsrede zu beenden, insbesondere durch ständige Zwischenrufe und Respektlosigkeiten vonseiten der CDU. Die Fraktion, die sich als besonders demokratisch feiert, beachtete keine demokratischen Gepflogenheiten.“
Es war für mich stets ein Erlebnis, ein Buch von Friedrich Schorlemmer zu lesen oder ihm bei einer Buchlesung zuzuhören. Seine Werte vermittelnden und zugleich ermutigenden Gedanken sowie sein stetes Aufzeigen der Sinnhaftigkeit unseres Daseins haben mich dabei immer wieder beeindruckt. Unvergessen ist mir bis heute, – auch eingedenk der derzeitig politischen Turbulenzen nach den drei Landtagswahlen -, seine Feststellung aus dem Jahre 1992 geblieben: “Durch die Einheit haben wir unendlich viel gewonnen – aber auch viel verloren, zum Beispiel unsere Erinnerung.“ Ich ziehe daraus den Schluss, dass es heute mehr denn je darauf ankommt, als mündige Gesellschaft mit der Vergangenheit zu leben, aber damit einhergehend erforderlichen Wandlungen zutrauen. Es lohnt sich, auch nach dem Heimgang in seine weit vorausschauende Gedankenwelt einzutauchen. ___ P. Achim Tettschlag, Erfurt +++
“Man weiss erst, dass man ist, wenn man sich in anderen wiederfindet.“ [J.W.v. Goethe]