Stehenbleiben ohne sich zu fürchten und dabei ohne eigenes Zutun der Rettung durch Gott zuzuschauen, das war damals schon eine ungewöhnliche Aufforderung. Heute stelle ich ernsthaft die Fragen, ob das so noch möglich ist. Ob die Menschheit überhaupt noch zu retten ist? Ersticken nicht Machtstreben, Krisen und Kriege den Traum eines erlösenden Weltfriedens unter der möglichen Schirmherrschaft Gottes? Und wieder komme ich zu dem Fazit: Die Karre ist verfahren! Rette sich wer kann, aber wie?
“GOTT Abrahams, GOTT Isaaks, GOTT Jakobs, nicht der GOTT der PHILOSOPHEN und GELEHRTEN.“ [B. P.]
Der träge umherliegende „SCHNEE von gestern“ ist heute der sich unter der Glut der SONNE erwärmenden ERDE und LUFT ausgesetzt und wird zum gefährlich fließenden WASSER von morgen …
Eine symbolische und zugleich auch wohltuende BERÜHRUNG mit der GEWALT der vier ELEMENTE … ___ PachT 2015 Gedanken nach dem Besuch der zehn Trümmelbach – Fälle im Lauterbrunnen – Tal (CH) ___
“Das GEFÜHL der BEDROHUNG steht am ANFANG der VERROHUNG.“ [St. H.]
Plötzlich und unerwartet stürzt von oben herab verfestigtes WASSER – Hagelkörner … Unzählige Blitze gleichzeitig lassen den Himmel, – wie im FEUER stehend -, gespenstisch erscheinen, und zugleich lässt die jäh abgekühlte LUFT, – sich grollend und donnernd gebärdend -, die ERDE für Momente erzittern …
Förmlich über den ERDENBALL auf den Meereswellen schwebend, erlebe ich, wie die Sonne als rote FEUERKUGEL am Ende der riesigen WASSERFLÄCHE bei ruhiger LUFTBEWEGUNG, – ohne erhitztes Zischen oder erkaltendes Krachen -, langsam versinkt …
Das FEUER der Sonne strahlt auf die Meeresoberfläche und lässt das WASSER, – scheinbar -, wie ein nächtliches Moor mit tausend Irrlichtern bei leicht bewegter LUFT flackern …
Vom Kohlenstaub gezeichnete Betonbunker und in die Höhe ragende stählerne Gerippe lassen mich hier und heute erahnen wie Menschen der ERDE abgerungenes Eisenerz und Zuschlagstoffe mit ihrem technischen Wissen mittels FEUER, LUFT und WASSER zu Roheisen werden ließen …
Ich vernehme die weithin hörbaren Geräusche der anrollenden Waggons und ihre Entladung in die Bunker; ich vernehme das unvermeidbare Rollgeräusch der Schrägaufzüge und das Knallen beim Schließen der Einfüllöffnungen; ich vernehme einem Brodeln ähnliche Geräuschkulisse, die mir die Kraft der chemischen Prozesse vermittelt, die durch den geordneten Einsatz von FEUER, Gas – LUFT – Gemisch und WASSER am Ende des Prozesses aus der Abstichöffnung den Roheisenausfluss bewirken …
Ein leichtes Zittern der LUFT nehme ich wahr, als am Horizont, – dem scheinbaren Ende unserer ERDE -, das FEUER der Sonne und das WASSER des Meeres sich berühren.
Die vier ELEMENTE Erde, Wasser, Luft und Feuer vermitteln uns elementares WISSEN, wenn wir es denn wissen wollen!
Die ERDE lehrt uns, immer wieder aufs NEUE in die WEITEN und TIEFEN ihres RAUMES einzudringen, um unsere menschliche EXISTENZ deren naturbedingten GEGEBENHEITEN anzupassen …
Das WASSER lehrt uns, im LEBEN richtungsorientiert ohne UNTERLASS erkennbare UNEBENHEITEN auszugleichen, auftretende HINDERNISSE zu überwinden und irritierende WINDUNGEN zu begradigen …
Die LUFT lehrt uns: Im LEBEN bedarf es ständiger BEWEGUNG, denn STILLSTAND verursacht unausweichlich sowohl geistigen RÜCKSTAND als auch materiellen SCHADEN …
Das FEUER lehrt uns, im LEBEN gleichwertig mit UMSICHT und VORSICHT alle vier ELEMENTE im Sinne deren wohltätigen WIRKUNGEN beherrschen zu müssen …
Das FEUER im tiefen Kern der ERDE lodernd, umschlossen aus Flächen von Land und WASSER, die umhüllt sind von einem Mantel aus LUFT –
welch friedvolles BILD der ELEMENTE male ich da auf meine GEDANKENWAND …
Wehe aber, wenn ungeahnte Kräfte die ERDE erbeben lassen, das FEUER aus dem Inneren ausbricht, das WASSER haushoch aufpeitscht und die LUFT in heißen Nebel verwandelt …