



Wie konnte das gescheh‘n? Das zu fragen,
muss sowohl erlaubt sein als auch beantwortet werden.
Deshalb meine Auffassung an die REDAKTION unserer REGIONALPRESSE.

Im Januar erschien eine Pressemitteilung
über das Abtauchen einer großen Zahl
von schutzsuchenden Flüchtlingen ins
Nirgendwo. Dieser Tage entschuldigte sich
eine TV-Redaktion für verwendete KI-gestützte
Videos in einer Berichterstattung aus den USA
und jetzt überrascht auch noch eine Meldung
über den fehlenden Überblick über die aktuell
eingetragenen Studierenden an Thüringer
Universtäten und Hochschulen, weil gemutmaßt
werden muss, dass möglicherweise sich darunter
Bürger befinden, die sich der Vorteilsnahme
schuldig machen könnten. Und das alles im
Zeitalter des digitalen Fortschrittes und der
einhergehenden lokalen und globalen Vernetzung
von Verwaltungen und Institutionen sowie deren
relevant zu erledigenden Aufgaben.
Die verantwortlichen Politiker und Journalisten
sind wohl jetzt gefordert, alsbald zu agieren, um
beim Souverän sowie den Medienkonsumenten
eine überzeugend vertrauensbildende Schadens-
begrenzung zu erreichen.
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P. Achim Tettschlag, Erfurt
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“Wer glaubt, den ÜBERBLICK
über alles zu haben,
leidet höchstwahrscheinlich
an einem MANGEL
an DURCHBLICK.“
[E. F.]

© PachT
