19.06.11 ## Ein SACHVERHALT, aber zwei EMPFINDUNGEN ## So vielfältig kann POLITIK sein ###

[FOTO-Montage und TEXT : 210. GEDANKE v.16.06.11 aus SEELENSCHWINGUNGEN – © PachT]

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Politisches Empfinden

Für einen prominenten P O L I T I K E R *) ist
„POLITIK jeden TAG ein SPIEßRUTENLAUF„;

für den normalen W Ä H L E R ist
jeder TAG eine VERHÖHNUNG durch die POLITIK –

so unterschiedlich wird POLITIK wahrgenommen
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*) Horst Seehofer (CSU) 2011 –
THÜRINGER ALLGEMEINE / Zitat

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SSW210.Gedanke_Politik

18.06.11 # Unsere vierte KREUZSCHIFFFAHRT # Der COUNTDOWN läuft – es sind noch 40 Tage – tfuäl NWODTNUOC reD #

W A R N E M Ü N D E [ :wave: Start :wave: ]

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T A L L I N N 88|

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St. P E T E R S B U R G 88|

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Das REISEN

01 Norwegian Sun _ Kreuzfahrschiffführt uns zu uns selbst zurück …“ [A.C.]

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H E L S I N K I 88|

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S T O C K H O L M 88|

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K O P E N H A G E N [ :DD Ziel :DD ]

17.06.11 ## Eine KRANKHEIT nur schönreden, verhindert die GENESUNG ##

[ Foto : WELT-online: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13419320/Schaeuble-muss-endlich-reinen-Tisch-machen.html /
Bildmontage mit Text: 209. GEDANKE v. 15.06.11 aus SEELENSCHWINGUNGEN – © PachT ]

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Kranke Gesellschaft

Eine kranke GESELLSCHAFT,
die nur jeden TAG von POLITIKERN schöngeredet wird,
kann nicht genesen …

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SSW209.Gedanke_Kranke Gesellschaft

16.06.11 ## Was die HAARFARBE über einen MENSCHEN verrät ##

[ Foto und Text – © PachT ]

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PachT aus 2009

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… dieser Tage gratulierte mir

ein bedeutend älterer Bekannter

von unserem Stammtisch in den 60iger Jahren

zu meiner dem Alter entsprechenden H a a r f a r b e

er nannte mein

G R A U

=

m u m i e n b l o n d

Im ersten Moment fehlten mir die WORTE,
dann konnte ich doch herzlich lachen
… und das ist gut so !

15.06.11 ## Politisches DESASTER in unserer demokratischen LANDSCHAFT ##

[Foto und Text : 208. Gedanke v. 11.06.11 aus SEELENSCHWINGUNGEN – © PachT ]

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SSW208.Gedanke_PolitDesaster

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Politisches Desaster

WÄHLER und POLITIKER
werden sich immer ä h n l i c h e r :

Beide GESELLSCHAFTSGRUPPEN
zeichnen sich in demokratischer MANIER
durch ihre UNBERECHENBARKEIT aus –

die EINEN v o r h e r und die ANDEREN n a c h h e r !

88| 88| 88| 88| 88| 88| 88| 88| 88| 88| 88| 88| 88| 88| 88| 88| 88| 88| 88| 88| 88| 88| 88| 88| 88| 88| 88| 88| 88|

14.06.11 ## Zu PFINGSTEN eine WANDERUNG von Bad BERKA nach BUCHFART ##

[ Text und Fotos – © PachT ]

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12.06.11 – PFINGSTSONNTAG
zwanzig Minuten Autofahrt nach BAD BERKA und
von dort wanderten wir nach B U C H F A R T und zurück …

Bad Berka Osterausflug

Dieser IGNORANT ließ sich von niemandem und durch nichts beeindrucken …

Der Ignorant

Wir allerdings waren vom ANBLICK dieses mit MOHN „durchwachsenen“ FELDES beeindruckt …

Feld mit Mohn

Unbeeindruckt allerdings ließen uns die leeren DROHUNGEN von „oben“ …

Leere Drohung von OBEN

Von unserem Weg aus hatten wir einen schönen Blick
zur FELSENBURG, einer mittelalterlichen Anlage von FELSKAMMERN …

Blick auf die Felsenburg bei Buchfart

In BUCHFART selbst waren
sowohl
die überdachte denkmalgeschützte HOLZBRÜCKE

Denkmalgeschützte HolzbrückeDenkmalgeschützte HolzbrückeDenkmalgeschützte Holzbrücke

als auch
die BUCHFARTER MÜHLE

Buchfarter Mühle

ein BLICKFANG

Gleich hinter dieser BRÜCKE fanden wir eine gemütliche EINKEHR

Gemütliche Einkehr

Gut gestärkt stiegen wir in die Höhe in Richtung der Felsenburg
und hatten von dort einen herrlichen BLICK auf BUCHFART …

Blick auf Buchfart

Auf dem Rückweg kamen wir an der
1997 cm langen ILMTAL – BANK vorbei,
auf der wir natürlich für einen Moment Platz nahmen, um zu verschnaufen …

1.997 cm lange Ilmtal - BankEs war ein interessanter und schöner PFINGSTAUSFLUG

:DD :yes: :))

13.06.11 ## Erneut meine MEINUNG in der BILD am SONNTAG ##

Am 06.06.11 hatte ich mich auf meiner Seite zu der REPORTAGE

Sonderzug Richtung KOMA

in der BILD am SONNTAG geäußert …

Gestern
veröffentlichte die BamS diese, meine MEINUNG :

 Pressebeitrag in der BamS

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Hier noch einmal meine Seite vom 06.06.11 :
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Ich bleibe dabei und fühle mich in meiner BEURTEILUNG
des gesellschaftlichen VERFALLS bestätigt …

SPASSGESELLSCHAFT ,
wie ich sie erlebe und nicht tolerieren kann:

– lieber PARTY
anstatt
solide WISSENSANEIGNUNG

– lieber INFILTRATION
anstatt
eigenständiges DENKEN

– lieber ACTION-SPIELE
anstatt
fehlerfreies LESEN üben

– lieber KOMASAUFEN
anstatt
sinnvolle FREIZEITGESTALTUNG

– lieber RANDALE
anstatt
konstruktive WERTEDISKUSSION
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Erfurt, 01.08.10 – © PachT

Das ist kein EINZELBEISPIEL,
das ist die SCHUSSFAHRT
in den WERTEVERFALL unserer Gesellschaft –
der UNTERGANG der abendländischen KULTUR

Sind das die gesellschaftlichen VERHALTENSMUSTER,
die den aufbrechenden Menschen in der arabischen Welt
als REFORMZIEL vermittelten werden sollen … ???

ARMES E U R O P A – ARMES D E U T S C H L A N D

:crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy:

12.06.11 ## 15.705 Tage = 43 JAHRE ## "Schön ist das WANDERN von einem Jahr zum andern"

[Fotos: (1) Scherenschnitt: PachT und Frau 1997 in Rom (2)(3) Kunst im ega-park Erfurt (4) PachT und Frau auf dem Schneekopf 2008 /
Text – © PachT ]
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PachT mit Frau als Scherenschnitt 1997 Italien

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43 Jahre, das ist schon ein großer ZEITRAUM

+ manches ist noch gegenwärtig als wäre es gestern gewesen,

+ manches ist schon leicht verwischt wie in Nebel gehüllt und

+ manches ist schon vergessen
und wird erst durch Gespräche miteinander, mit Freunden und Bekannten
oder Lesen von Tagebuchnotizen

wieder in ERINNERUNG gebracht …

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Kunst im ega-Park 2 Erfurt

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KENNENLERNTAG

12. Juni 1968 – ERFURT
ehemalige GLASHALLE auf der IGA
(heute : ega – park)
„TANZ am MITTWOCH“ mit einer rumänischen Combo

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Kunst im ega-Park 1 Erfurt

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… und wir wandern im wahrsten Sinne des Wortes immer weiter:
von TAG zu TAG, von, von MONAT zu MONAT, von JAHR zu JAHR
und
von AUSSICHTSPUNKT zu AUSSICHTSPUNKT des LEBENS
also über BERG und TAL, durch HÖHEN und TIEFEN

Schneekopf  2008

11.06.11 # PFINGSTEN – das FEST der OFFENBARUNG wes GEISTES Kind ? #

[Foto: Ein imposanter Baum (1) und
(2) ERFURTER DOM aus ungewohnter Perspektive /

Text: (336.) GEDANKENSPIEL zum Thema
GEDANKEN zu PFINGSTEN –
OFFENBARUNG wes Geistes Kind

mit Worten anderer
wie Horst Peter Meyer, Tobias Grüterich, Gerd W. Heyse und Stefan Schütz – © PachT]

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Bad Berka Osterausflug

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K e i n e r
will auffliegen,
aber
a l l e
wollen sie hoch hinaus …

Als Einzelner sollte man hier
immer daran denken :

Mit EIGENNUTZ
schadest du den anderen;
mit UNEIGENNUTZ
auch dir selbst !

Nun, es ist schon so,

der hat es wohl am schwersten,
der sein BROT
im SCHWEIßE seines INTELLEKTES
verdienen muss …

Obwohl,

wenn er sich nur ins rechte LICHT
zu setzen versteht, reüssiert selbst
der gestandene ANALPHABET !

Es ist schon manchmal auffallend,

wie man
in der CHAMPAGNER-ETAGE
die Nase
über das SÜPPCHEN-PARTERRE
rümpft …

Doch dabei ist für
die heute überheblich Lächelnden

das VERGESSEN
immer
auf den neuesten STAND

Darum lasst euch von mir mahnen :

Werft anderen doch nicht immer wieder
ihre mangelhafte INTELLIGENZ vor –
sie tadeln euch doch auch nicht
ob eurer überragenden !

:DD :DD :DD In diesem Sinne
allen LESERN und BESUCHERN dieser Seite
ein frohes und gesegnetes PFINGSTFEST
:DD :DD :DD

Erfurter Dom_andere Perspektive

10.06.11 # Meine KRITIK an der von mir bezeichneten "DREI-KLASSEN-POLITIK" [ – © PachT ] # Aus meiner publizistischen Arbeit #

Mehr und mehr stelle ich fest, dass die POLITIK in unserem Lande in eine von mir bezeichnete

„DREI – KLASSEN – POLITIK“

ausartet …
Meine KRITIK habe ich mit einem BEISPIEL
in einem PRESSEBEITRAG konkretisiert,
der gestern in der THÜRINGER ALLGEMEINE veröffentlicht wurde …

Logo Thüringer AllgemeineFrage nach der Verhältnismäßigkeit
… wird die Gefahr von EHEC überschätzt und die Bedrohung durch einen atomaren Unfall nicht ernst genug genommen ?
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Bei sachlicher Betrachtung der poli-
tischen Vorgänge sowohl um den Atom-
ausstieg als auch um den EHEC-Erreger
tritt ein vollkommen neuer, die Glaub-
haftigkeit der Politik beschädigender
Trend zu Tage:
Die „Drei-Klassen-Politik“.

Die Wertigkeit der Europa-, Bundes-
und Länderpolitik unterliegt dabei
der Willkür der Politiker und wird
zusätzlich durch den Föderalismus in
der Bundesrepublik verwässert.

Die die Menschheit bedrohende Atom-
stromproduktion ist auf der EU-Ebene
kein Thema von tiefgreifender Bedeutung.
Deutschland trifft in Hektik eine Insel-
entscheidung, ohne die existenziellen
Auswirkungen sowie die Folgen für die
Wirtschaft und die juristischen Nach-
spiele zu Lasten der Steuerzahler aus-
reichend erörtert zu haben.

Der EHEC-Erreger, dessen Auftritt zwar
bedauerlicherweise bereits Todesopfer
gefordert hat, dessen zeitliche und
territoriale Begrenzung aber absehbar
ist, löst in Europa ein Krisen- und
Hilfsprogramm-Management aus, das Fra-
gen nach der Verhältnismäßigkeit zwi-
schen möglicher atomarer Verstrahlung
und bakterieller Infektion aufkommen
lässt.

Das sich diese Drei-Klassen-Politik nach-
weisbar auch noch ungleichgewichtig voll-
zieht, kann nie und nimmer dem Willen
des Wählers entsprechen.

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P. Achim T., Erfurt

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Hier das Interview, dass mich zu dem obigen Artikel veranlasste :
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Wir verwalten seit Monaten den Mangel

Herr Kurth, warum haben Sie Angst vor Pfingsten?

Keine Angst. Nur ein paar Sorgen. Über Pfingsten gibt es erfahrungsgemäß die geringste Stromnachfrage, in den Nächten sind es nur 35 Gigawatt. Zum Vergleich: An manchen Wintertagen werden 80 Gigawatt abgefragt. Jetzt gerade, da wir die langen Tage mit viel Sonne haben und auch der Wind bläst könnten wir zu viel Strom an den falschen Stellen bekommen…

und im Winter ist das dann andersherum.

Ganz genau. Sowohl Angebot als auch Nachfrage beim Strom schwanken viel mehr als früher – und die Energiewende wird diesen Effekt noch verstärken. Denn wenn wir den Anteil der Erneuerbaren Energien am Stromverbrauch auf 35 Prozent verdoppeln, dann stärken wir die Energiequellen, die schlicht und einfach vom Wetter abhängig sind.

Derzeit laufen nur 4 der 17 AKW. Die Menschen denken: Es geht doch. Ein Irrtum?

Ein gefährlicher Irrglaube. In manchen Momenten produzieren die Windparks und die Solaranlagen so viel Strom wie 28 Atomkraftwerke zusammen. Das ist enorm. Doch das sind jene Momente, in denen die Sonne scheint und der Wind bläst. Doch was passiert, wenn es dunkel und windstill ist – und wenn wir die 80 Gigawatt an Nachfrage haben? Für diese Situationen müssen wir doch Vorsorge treffen. Wir arbeiten im Netz schon jetzt am Limit.

Merkt man gar nicht.

Man merkt es nicht, weil wir zusammen mit den Netzbetreibern ständig nachjustieren. Wir fahren Kraftwerke hoch und runter und verschieben Wartungsarbeiten im Netz und in den Werken. Wir verwalten faktisch seit Monaten den Mangel.

Ist der große Stromausfall also kein bloßes Horrorszenario der Atomlobby?

Ich jedenfalls halte die Warnungen für seriös. Die Netzbetreiber, die diesen Ausfall verhindern wollen, haben nichts mit den Stromerzeugern zu tun. Diese Trennung wurde ja vollzogen. Da spricht also nicht die Atomlobby. Eher habe ich den Eindruck, dass manchmal Politik nach dem Motto gemacht wird, dass nicht sein kann was nicht sein darf. Es ist ja nicht so, dass wir den Strom der abgeschalteten Atomkraftwerke bisher nicht gebraucht hätten.

Und Sie sagen, diese Versorgungslücke können Windkraft und Sonne nicht schließen?

Nein. Wir brauchen zusätzliche konventionelle Kraftwerke mit fossilen Brennstoffen. Wer etwas anderes behauptet, verkennt die Lage.
Was ist mit dem diskutierten Reserve-AKW?
Wir haben die Bundesregierung darauf hingewiesen, dass unter bestimmten Bedingungen im Süden im Winter 1000 Megawatt fehlen können. Ein Stand-by-AKW im Süden würde da helfen, da wir dort kaum konventionelle Kaltreserven haben. Oder kennen Sie ein großes stillgelegtes, aber betriebsfähiges Kohlekraftwerk?
Aber kann man ein AKW einfach ab- und anschalten?
Das ist sicher schwierig. Aber das kann technisch und nach Sicherheitsgesichtspunkten geklärt werden.

Der Ausstieg wird teuer. Wie stark steigen die Preise?

Die Konzerne verlieren durch die frühere Abschaltung Einnahmen, der Ausbau der Netze und der Erneuerbaren Energien wird Milliarden kosten. Aber deshalb muss nicht unbedingt der Strompreis sofort und dramatisch steigen. Wir haben trotz der Konzernstrukturen Wettbewerb in Deutschland, gerade durch die Stadtwerke als Zwischenhändler. Leider hat die Hälfte der Energiekunden noch nie den Anbieter gewechselt. Kurz und gut: Ich würde keine langfristige Voraussage über den Strompreis wagen. Die Energiewende ist dabei nur ein Aspekt unter vielen.

Sie sprachen vom Netzausbau. In Thüringen stößt die 380-kV-Leitung immer noch auf Protest…

Wir müssen die Anwohner im Thüringer Wald überzeugen. Denn wir sollten alle Leitungen, die gerade in Planung sind, so schnell wie möglich fertig stellen. Das gilt auch für die Trasse über den Rennsteig. Und wir brauchen noch Tausende von Kilometer Leitungsnetz – und dies mit einem beschleunigten Planungsverfahren binnen der nächsten vier Jahre. Ansonsten wird die Energiewende nicht funktionieren. Der Windstrom aus dem Norden muss ja irgendwie in den Süden und die Mitte gelangen, wo die energieintensive Industrie ihre Schwerpunkte hat.

Was halten Sie von der Transferabgabe für Länder, durch die die Leitungen gehen?

Eine solche Entschädigung kann die Akzeptanz erhöhen und wird kommen.
Hand aufs Herz: Ist der Atomausstieg in den nächsten 10 Jahren überhaupt zu machen?
Die jetzige Netzsituation ist ökonomisch ineffizient und ökologisch fragwürdig. Aber wir haben nun mal kurzfristig keine andere Option. Also müssen wir so umsteuern, dass die Versorgungssicherheit gewährleistet ist. Der Ausstieg ist eine politische Entscheidung. Unsere Aufgabe ist es, auf die Risiken hinzuweisen.
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Martin Debes / 08.06.11 / TA