02.11.09 + Unser zweiter Besuch einer Buchlesung der ERFURTER HERBSTLESE 2009 +

[ Quelle für Text und Bild : http://www.herbstlese.de ]
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Freitag, 30. Oktober 2009, 20.00 Uhr
Atrium der Stadtwerke Erfurt Gruppe
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HANS OTTO BRÄUTIGAM:
„Ständige Vertretung“
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Zwanzig Jahre nach dem Mauerfall legt der langjährige Leiter der Ständigen Vertretung der BRD in der DDR seine Memoiren vor. Seit 1974 war Hans Otto Bräutigam im Brennpunkt des deutsch-deutschen Geschehens und gewann Einblicke wie wohl nur wenige andere. Im Mittelpunkt seiner Memoiren stehen persönliche Erlebnisse und Beobachtungen. Es sind Geschichten, in denen Weltgeschichte lebendig wird: vom komplizierten Umgang mit Politikern der DDR, über die Vertreibung Rainer Kunzes und die Biermann-Krise bis hin zu den schwierigen Verhandlungen mit der eigenen Regierung. Manches mutet heute unvorstellbar an. Gewürzt mit aufschlussreichen Anekdoten, liefert Bräutigam ein wichtiges Zeugnis vom zähen innerdeutschen Ringen und spiegelt ein bewegendes Kapitel der Zeitgeschichte.

Hans Otto Bräutigam arbeitete im Bonner Auswärtigen Amt sowie im Bundeskanzleramt. 1982 wurde er Leiter der Ständigen Vertretung.
Das Buch „Ständige Vertretung“ ist bei Hoffmann und Campe erschienen.
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FAZIT:

Ein sinnvoll verbrachter Abend am Wochenende – Einblicke in Hintergründe politischer Gegebenheiten auf dem Weg zur deutschen Einheit …
Endlich auch mal ein Politiker, der so offen FEHLER nach der Wiedervereinigung zugab und der nicht die diskriminierenden Begriffe „OSSI“ und „WESSI“ gebrauchte … Er weiß warum: Er hat das Leben der damaligen DDR-Bürger gekannt, wußte um politische, wirtschaftliche und kulturelle Hintergründe …
Wir erlebten einen MANN mit FORMAT !!!

01.11.09 + NEUES aus PachT’s DENK- und SCHREIBLABOR + PRESSEBEITRAG in einer überregionalen WOCHENZEITUNG+

Logo Glaube + Heimat
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G + H Nr. 44 / 09; Seite 9 > FORUM Keine falsche Anpassung“ und mit der redaktionellen Einleitung
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Mit dem internen Ökumene-Papier aus dem Kirchenamt der EKD, das durch eine gezielte Indiskretion an die Öffentlichkeit gelangte, befasste sich der Kommentar „Kirchen-Politik?“ in Nr. 42 auf Seite 1
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mein Pressebeitrag:
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Mein Verhältnis zur Institution Kirche ist gestört.
Warum?
Über das Maß der Freiheit des Glaubens an den dreieinigen Gott hinaus will der „Kirchenapparat“, – und das historisch schon sehr lange -, durch weitestgehende Anpassung an staatliche und wirtschaftliche Strukturen sowie deren Organisationsformen in die Gesellschaft hineinwirken. So sind weltliche Spielregeln und deren politische Strickmuster auch Bestandteil dieses Kirchenapparates geworden. Die jüngsten Ergebnisse des politischen Alltags in unserem Lande, – fern aller Glaubwürdigkeit der Beteiligten, ob Nichtchristen oder Christen -, sollten für die Kirchenverantwortlichen gegebener Anlass sein, die gewonnene Einsicht in die Notwendigkeit, nämlich die Konzentration auf die Kernaufgaben des Glaubens doch konsequent und schrittweise umzusetzen.
Nur lebendige Christen können den Menschen von heute die wertvollste Bibel sein, nicht aber eine Kirchenpolitik, die in kopierten weltlichen Strukturen denkt und handelt.

P. Achim T ………… , Erfurt (per E-Mail)